Wut ist ein schlechter Antrieb

Der tägliche Stoiker vom 10.2.2018
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Es gibt nichts, was einen mehr betäubt als Wut. Nichts ist so sehr auf seine eigene Kraft fokussiert. Wenn sie Erfolg hat, ist nichts so arrogant, wenn sie scheitert, ist nichts so wahnsinnig. Da sie selbst in der Niederlage nicht an Kraft verliert, greift die Wut sich selbst an, wenn das Schicksal ihr den Feind entzieht.“
Seneca, Über die Wut, 3.1.3

Ärger – Wut – Hass.
Emotionen die Einen antreiben können. Stets jedoch auf eine negative destruktive Art. Nicht nur in Bezug auf das Ziel. Nein. Es verzehrt Einen auch selber. Kostet Kraft. Reibt Einen auf. Man fokussiert sich darauf, vernachlässigt anderes. Die böse Ironie dabei ist, dass es keinen Unterschied macht ob man gewinnt oder verliert. Sie – die Emotion, der brennende Hass, die loderne Wut, der drückende Ärger – verraucht erst wenn alles abgebrannt ist.
Wobei es mir nicht darum geht diese Emotionen mal rauszulassen. Dies dient zur Kanalisierung, zur Verarbeitung eben jener Negativität. Mal Dampf ablassen ist was anderes als mit Dampf etwas, oder am liebsten noch alles, wegblasen zu wollen.
Es geht darum den falschen Weg zu begehen.
Frank, Polyblob

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