Du mußt nicht unbedingt eine Meinung haben

Der tägliche Stoiker vom 9.2.2018
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Wir haben die Macht, uns keine Meinung über Dinge bilden zu müssen und uns dadurch aus unserer Gemütsruhe bringen zu lassen – denn Dinge haben per se nicht die Macht, unser Urteilsvermögen zu beeinflussen.“
Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 6.52

Mit einer Meinungs- oder gar Urteilsbildung kann man ja schnell bei der Hand sein, doch ist es tatsächlich nötig sich über so manches den Kopf zu zerbrechen? In Bezug zu Arbeitswelt habe ich mal den Spruch „Change it or leave it“ mitbekommen. Übersetzt habe ich ihn mir mit „Akzeptiere es, änder‘ es oder geh“. Es gibt Verhaltensweisen und Sachverhalte in einer Firma über die man sich noch so sehr den Kopf zerbrechen kann; gegen Die man während der Arbeitszeit noch so angeht. Welche einen im Privatleben keine Ruhe lassen. Ist es dies wirklich wert? Es bringt nichts und schadet nur. Und wenn man dann noch anfängt über ungelegte Eier und noch nicht, aber vielleicht doch irgendwie mögliche, eingetretene negative Ereignisse sich den Kopf zu zerbrechen – wie weit ist es dann mit der Gemütsruhe?

Oder in der großen Politik: Das die Gefahr eines Atomkrieges besteht weil zwei anscheinende Egomanen in Nordkorea und den U.S.A. Staatsführer sind und sich gegenseitig beharken, dies ist doch klar. Braucht es das tatsächlich die fast wöchentliche Wiederholung in den Medien? Sollte ich mir wirklich darüber immer wieder aufs Neue Gedanken machen?  
Frank, Polyblob

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