Weder gut noch schlecht

Der tägliche Stoiker vom 4.11.2017
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Es ist nichts Schlechtes dabei, wenn sich Dinge verändern, genauso, wie nichts Gutes daran ist, in einem neuen Zustand zu verharren.“
Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 4.42

Evolution ist natürlich. Es ändert sich ständig etwas. Einfach ist es eine Veränderung positiv zu sehen wenn man mit dem momentanen Stand der Dinge unzufrieden ist und die Entwicklung nicht als zusätzliche Gefahr empfunden wird. Ist diese Veränderung abgeschlossen, so ist es verführerisch sich zurückzulehnen, die neue Situation als optimalen Ist-Zustand zu akzeptieren und alles am liebsten beim neuem alten zu belassen. Warum noch was ändern? Passt doch alles wunderbar! Doch eigentlich lässt sich doch immer noch etwas verbessern. Die Evolution der menschlichen Gesellschaften wie auch die persönliche zeigt das Geschehnisse, welche außerhalb des eigenen Einflusses stehen, einen überrollen können. Dies geschieht besonders dann wenn die Beharrungskräfte zu einer Erstarrung geführt haben.
Halbblind vorwärtseilen ohne zu überlegen, ohne Reflektion, kann zu leicht in einen Abgrund führen. Ebenso fatal ist es jedoch zu verharren und kurzsichtig bis erblindet nicht zu erkennen wie ein Abgrund auf einen zukommt.
Veränderung an sich ist nicht positiv, noch negativ. Stets entwickeln sich Chancen und Gefahren.
Frank, Polyblob

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