Was in unserer Macht steht und was nicht

Der tägliche Stoiker vom 9.1.2018
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere nicht. Wir beherrschen unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere Wünsche und Abneigungen, kurzum, alles, was sich aus uns selbst heraus entwickelt. Wir beherrschen nicht unsere Körper, unseren Besitz, unser Ansehen und unsere Stellung, kurzum, alles, was sich nicht aus uns heraus entwickelt. Die Dinge, die wir beherrschen, sind sogar von Natur aus frei, ohne Hindernisse und Beschränkungen, während jene Dinge, die wir nicht beherrschen, anfällig, abhängig und beschränkt sein können, und sind nicht unser eigen.“
„Epiktet, Enchirirdion, 1.1-2

Ich behaupte mal… Nein, meines Wissens nach ist es so, das der Mensch auf vieles, was Epiktet zu dem zählt was der Mensch beherrscht, nicht vollends unter Kontrolle hat. Immerhin gibt es zum Beispiel auch ein Unterbewusstsein über das der Verstand keinen direkten Einfluss hat. Von beherrschen ganz zu schweigen.
Und auf das, was Epiktet zu dem nicht Beherrschbaren listet, hat ein Mensch zumindest indirekten Einfluss oder erntet die Folgen seines Handelns.
So wie ich das Zitat interpretiere ging es Epiktet mehr darum den Menschen aufzuzeigen, das er wahrlich nur sich selbst voll kontrollieren kann und alles andere sich seiner Macht mehr oder weniger entzieht.
Frank, Polyblob

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