Urteile nicht, damit nicht…

Der tägliche Stoiker vom 17.11.2017
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Wenn Philosophie mit Arroganz und Starrsinn ausgeübt wird, scheitern viele. Nutze Philosophie, um deine eigenen Fehler zu schleifen, anstatt über die Fehler von anderen zu schimpfen.“
Seneca, Moralische Briefe, 103.4b-5a

Ja, klar. Oder gebe es da noch was hinzuzufügen?
Klingt jetzt vielleicht ein wenig arrogant meinerseits. Doch so halte ich es ja selber mit der Philosophie. Ich will wissen und verstehen. Sie hilft mir mich selbst zu optimieren. Die Fehlstellen zu schleifen ist übrigens eine sehr gute Beschreibung, wie ich finde. Wenn ich eigene verschwindend klein wirkende Beiträge leisten will um diese Welt etwas zu verbessern, dann fange ich auch am besten bei mir an. Es ist ja auch zu meinem eigenem Vorteil.
Der Weg den ich gehe, ist mein Weg. Er mag nicht immer richtig oder bestens verlaufen, doch so wie ich Individuum bin, sind es alle Anderen auch. So wie ich frei bin in meinen Wegen im Guten oder im Schlechtem, so sind es alle Anderen. Was mir nicht rechtens mag, kann für andere richtig sein. Es steht mir nicht zu darüber zu urteilen im Sinne einer verächtlichen, herabwürdigenden Art und Weise. Doch sollte mir es nicht egal sein. So steht es mir frei Kritik zu üben. Konstruktive Kritik. Oder Jemanden vielleicht mal anstuppsen. Einen Denkanstoß geben. Was diese Persönlichkeit daraus macht, sei ihr überlassen.
Ich bilde mir ein das ich das so seit jeher halte, so will ich es erst recht als Philosoph halten.
Frank, Polyblob

„As you are free to live your life, so i am free to live mine.“
Skyclad, The Widdershins Jig

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