Sylvester 2015 in Köln und anderswo

Da es inzwischen die ersten Urteil gab wird es wohl auch mal Zeit dies zu veröffentlichen.

Erläuterung zur Textstruktur: Entstanden ist der Hauptteil des Textes im Laufe der ersten Januarwoche. Durch den Dialog im Freundeskreis, ergänzenden Nachrichten und dem Sinieren über die Ereignissen und die zugrundeliegenden Zusammenhänge kam es zu Ergänzungen. Dies führte dazu das der Artikel ein wenig fragmentiert erscheint.

Es erscheint mir das sich Abgründe einer Verschwörung öffnen. Oder wie erklärt sich das folgende: Über 1000 Mann. Über 100 Frauen. Kaum Polizei. Welche da „dann auch nichts machen kann“, laut Zeuginnen die Aussage von auf die Situation angesprochene Polizeibeamten. Und vor Ort keine Männer mit mitteleuropäischen Migrationshintergrund (Sachsen).
Kann ja nur eine Verschwörung von AfD und Pegida sein. Wer profitiert den von den Ereignissen in Köln, Hamburg und Stuttgart am meisten? Na?
Oder es zeigen sich Probleme bei der Integration. Hätte ja auch jemand den Neuen erklären können das an Sylvester nicht der Kölner Karneval anfängt.
[Diese kabarettistiche Einlage wollte ich wieder rausnehmen, jedoch las ich von den Verschwörungstheorien des tchechischen Präsidenten. Ein Flüchtlingsstrom, gesteuert von der Muslimbruderschaft, zur Islamisierung des ‚Abendlandes‘? Wenn die Realität schon härtere Worte dieser Art daherbringt, was ist das eben gelesene schon dagegen?]

Aber Gehässigkeit mal beiseide:
Sofern es sich um Fluchtmigranten (unabhängig davon ob kriegs- oder wirtschaftsbedingt) hantelt. Könnten ja auch aus einem ‚Problemviertel‘, einem sozialen Brennpunkt, stammen; diese „Mann“schaft. Eine Problematik im sozialen Verhalten in Verbindung mit Migrationshintergrund offenbart sich da anscheinend. Meine Zweifel habe ich zwar ob der durchschnittliche Mitteleuropäer Unterschiede im äußerem Erscheinungsbild und Sprache von Marokkanern, Ägyptern, Syrern, Türken und Arabern ( diese Aufzählung erfolgt nur um ein paar geographische Eckpunkte auszumachen) bemerkt. Trotzdem erscheint es mir bemerkenswert das den Medien zufolge die Vorgehensweise dieser kriminellen Vereinigung aus Urlaubsländern bekannt sein soll. Ob nun inspiriert oder importiert spielt für mich in erster Linie keine Rolle, denn kriminelle Handlungen gehören grundsätzlich sanktioniert.
Bei der Verhinderung der Straftaten hat der Staat offensichtlich komplett versagt. Wo waren denn die Sicherheitskräfte? Die Polizei an sich? Wie konnte es denn soweit kommen da? Mir fehlen da einfach die Worte. Wieso lag das Gewaltmonopol nicht dort wo es hätte sein müssen? Ein Sicherheitskonzept scheint nicht versagt zu haben, denn dazu hätte es existieren müssen. Gut daran ist das der IS davon nichts wußte. Ich möchte nicht dramatisieren aber man stelle sich das mal vor das 5 Terroristen am Sylvesterabend mit Maschinengewehren in die Menge gehalten hätte um die ‚Verräter‘ und ‚dekadente Westler‘ abzustrafen. Die hätten sich austoben können. Den Handyvideos zufolge, die ich sah, reagierten die Staatsvertreter auch nicht als die Menge mit Sylvesterraketen aufeinander schoß.
Was wohl leider nur theoretisch sowohl Bestrafung wie auch ein Beitrag zur Integration sein könnte: die Kriminellen zu Sozialstunden in sogenannten Frauenhäusern zu verurteilen. In Begleitung von Sozialarbeitern entwickelt sich dann hoffentlich genug Empathie gegenüber den Leidtragenden von männlicher Gewalt das sich derartige Straftaten nicht wiederholen. Wobei ich fast befürchte das es nicht mal um patriachalische Verhaltensmuster negativster Form geht. Sondern das die Ursache tiefer liegt: schnöde Gier nach schnellem Gewinn auf Kosten der schwächten Gesellschaftsmitglieder die gerade vor Ort sind. In diesem Fall zum größten Teil Frauen. Gelegenheit macht Diebe heißt es und bei nächster Gelegenheit könnte es eine andere soziale Gruppe treffen.
Wie kann es eigendlich sein das in der Sylvesternacht des Jahres Zweitausendfünfzehn nach Christi Geburt Frauen zu solch einem Spießrutenlauf genötigt und zu Freiwild degradiert werden? Mitten in Deutschland? Wo war da eigentlich der Rest der Gesellschaft? An einem größerem öffentlichem Platz wie dem in Köln. Ich kann nur erahnen wie verletzend und demütigend das gewesen sein muß. Und wie dreckig und benutzt man sich danach fühlt.
Unabhängig von Sicherheitssystemen wie Kameras und Polizeistreifen sollte es -muß es meiner Meinung nach- eine Selbstverständlichkeit sein für Menschen, unterschiedlos welchen Geschlechts, die in und mit einer zivilen Gesellschaft wie der unseren leben, sich gefahrlos und ohne Furcht zu bewegen.
Traurig genug das die Polizei allerorts nun Präsenz zeigt. Mag sein das dies das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung steigert. Mir kommt es bedenklich vor. Als wenn man tatsächlich jeder Zeit mit einer Wiederholung rechnen müßte.

Laut ARD-Brennpunkt sind es hauptsächlich Immigranten (wohl hauptsächlich mit Flüchtlingsstatus) aus den Maghreb-Staaten und auch aus Syrien. Einige wohl aus einem Flüchtlingsheim aus Düsseldorf. Es wird noch dauern aber ich bin sicher das sie die meisten kriegen. Bis Deutschland diese Kriminellen los wird kann es leider noch länger dauern.
Einer der Gründe warum die Polizei in der Nacht praktisch kaum Anzeigen aufnahm war weil alle vor Ort mit Opferschutz zu tun hatten und schwer bis gar nicht durchkam zu den Geschädigten.
Ich kenne mich juristisch leider nicht so gut aus. Aber ich würde jeden vom Bahnhofsplatz in Abschiebehaft stecken. Mag polemisch klingen, aber wenn ich das mal ausführen darf: gibt es nicht den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung? Zumindest erinnere ich mich leicht an sowas aus meiner Fahrschule. Dann wäre noch Behinderung von Rettungskräften, Strafvereidelung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigungen. Und da denke ich bis jetzt nur bis zu den sogenannten Mitläufern. Es gibt ja dann nch die Haupttäter. Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Körperverletzung. Schon die geringsten Straftaten würden meiner Meinung nach ausreichen allen denen man habhaft werden kann in Untersuchungshaft zu setzen. Und vom dort in die Abschiebehaft. Falls zwischen Verhaftung und Abschiebung Fristen verstreichen würden, die es normalerweise aus guten Grund geben mag, könnte es gerne auch Sicherheitsverwahrung geben. Als Steuerzahler leiste ich gern bei diesen Straftätern meinen Anteil. Eine Gefährtung der öffentlichen Sicherheit von mindestens 50% unserer Gesellschaft geht von dieser Personengruppe ja aus. Praktischerweise würden über 1000 Plätze für Flüchtlinge frei die sich ihr zivilsatorisches Verhalten beibehalten haben.

Wenn ich nach der derben Polemik im Prolog nun im Epilog noch etwas konkreter und auch wieder ein wenig polemisch werden darf:
Die Lösung der Ausweisung der Täter ist schnell gesagt. Im praktischen Alltag zwischen Nationen aber nicht so einfach umzusetzen.
Aber wer bei allen Streit und Differenzen im Alltag mit den Grundwerten dieser Gesellschaft nicht übereinstimmt, wer mit Gleichberechtigung, Respekt und Toleranz nichts anfangen kann, der sollte sich überlegen sein Glück woanders zu suchen.
Diese Gesellschaft wird mit ihm nicht glücklich und er nicht mit dieser.
Denn hier ist Deutschland und nicht der Tahirplatz. Dies ist eine offene zivilisierte Gesellschaft oder sollte es im Normalfall zumindest sein und keine frauenverachtende Militärjunta oder ein patriachalisches Unterdrückungssytem.

Diverse grammatikalische und orthographische Fehler bitte ich zu entschultigen.

Nachtrag vom 8.1.2016
Anscheinend Befürworten jetzt 80% der Deutschen Video Überwachung laut einer Umfrage
Gibt es bereits sowieso an öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen. Nicht an allen aber hat bereits zugeommen.
Solange die Daten nicht mißbraucht werden und fristgerecht nach einem bestimmten Zeitraum gelöscht werden habe ich damit kein Problem. Es sorgt, meiner Meinung nach, nur für ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Denn die Kriminalität zieht sich nur aus dem Blickwinkel der Kameras zurück.
Allerdings wäre es mir direkt lieber wenn die Kameras computergesteuert sind. Kann mich an einen Bericht von der Londoner Videoüberwachung erinnern in der erwähnt wurde das man bei einer Überprüfung festgestellt hat das unverhältnismäßig oft Menschen mit dunkler Hautfarbe und Frauen mit großer Oberweite in den Fokus gerieten.
Kann ich andernseits verstehen: Ab einer gewissen Körbchengröße kann durchaus ein Gefahr für die Öffentlichkeit bestehen und Leib und Wohl des Einzeln gefährtet sein.

Nachtrag vom 15.1.2016
Wie es sich im Laufe der Offenlegung des Ablaufes der Ereignisse zeigte taten die Einsatzkräfte vor Ort ihr Bestes. Was sehr viel war, doch leider nur von zu wenigen. Hoffnungslos unterlegen und im Stich gelassen. Wie soll man da seiner Arbeit nachgehen? Seinen Job tun? Zumal ich stark vermute das die Berufe bei der Polizei nicht gerade fürstlich entlohnt werden. Dementsprechend fröhne ich mal ein Vorurteil und behaupte das ein gewisses Gefühl von Berufung zu solch einer Arbeit mit dazugehört.

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