Filmkritik zu „Star Wars – Erwachen der Macht“

Die Space Opera entführt wieder in eine Galaxie weit entfernt…
Der Film war zwar spannend, doch unterm Strich bin ich eher entäuscht. Das war keine Fortsetzung. Das war eine Neuverfilmung der ersten 3 Filme. Die häufigen Zitate aus diesen waren auf Dauer ein wenig ermüdend und speziell im letzten Drittel auch noch vorhersehbar. Zwischen Zitat und Plagiat sind die Grenzen leider manchmal etwas arg fließend.
Man hat auch versäumt die Entwicklung der Charaktere seit „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ ein wenig mehr zu beleuchten. Es scheint ja eher das ewig gleiche Familiendrama zu sein.
Vieles erschien mir auch gewollt auf mysteriös gedrimmt.
Allerdings überzeugte die komplette Schauspielerriege und die FX inklusive den 3D-Effekte waren ebenso 1. Klasse. Einer der weniger Filme bei denen mir die Verwendung von 3D sogar so gut gefiel das es auch gerne ein wenig mehr hätte sein dürfen. Die neuen Darsteller passen gut zu den alten Helden. Jedoch scheint es sich dabei mehr um einen Generationenwechsel zu handeln. Der wäre wohl auch besonders dann nötig wenn Disney die Geschichte fleißig weiterschreiben will.
Die Beschreibung des Eindruckes, den der Film hinterlies, ist mit dem Flaggschiffes des bösen Buben ganz gut umschrieben: 2 einander geschraubte aufgepumpte Sternenzerstörer. Sieht cool aus, funktioniert auch, doch das persönliche Design innerhalb der Saga fehlt.
Eben diese fehlende Eigenständigkeit braucht es wohl um diesen „Hauch von Magie“ zu versprühen, den jeder Teil der Reihe bisher auszeichnete.
Letztendlich ist es jedoch immer noch eine Premium-Science-Fiction-Opera.
Deswegen:
8 von 10 Rancor-Monster für „Das Erwachen der Macht“

Grammatikalische und orthografische Fehler bitte ich zu entschuldigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.