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Der tägliche Stoiker vom 16.10.2017
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Menschen mit außergewöhnlichem Verstand begreifen Tugendhaftigkeit schnell oder bringen sie aus sich selbst hervor. Eher begriffsstutzige und faule Menschen, die an schlechten Gewohnheiten leiden, müssen ihre matten Seelen auf Hochglanz bringen … Den Schwächeren wird geholfen werden und sie werden ihre schlechten Meinungen verlieren, wenn wir ihnen die Prinzipien der Philosophie vermitteln.“
Seneca, Moralische Briefe, 95.36-37

Bin isch Lährer oder was? Und Nein: ich habe „Fak ju Göthe“ weder gesehen noch gelesen. Ich bin kein Lehrer und schon gar kein Prediger. Die Weisheit mit Löffeln gefressen habe ich schon mal gar nicht. Es ist einfach nicht meine Art drauflos zu philosophieren. Allerdings könnte ich öfter mal meinen Mund aufmachen, Haltung zeigen oder andere Sichtweisen aufzeigen in einem Gespräch. Allerdings ist der Weg der Diplomatie dann doch eher der meine. Zumindest bisher. Und Tugendhaftigkeit? Ja, darüber kann man zwar reden. Doch besser sie wird gelebt.
So tauge ich nicht zum Vorbild, doch allemal zu einem positiven Beispiel. Zumal mir meine Mitmenschen eher seltenst begriffstutzig und faul erscheinen. Faulheit ist sowieso etwas, gegen das jeder aufs neue, fast tägliche, ankämpfen muß.
Ob Seneca auch darüber sinnierte, während er auf seinem Triclinium lag, speiste umd philosophierte, das doch ein paar Sklaven weniger doch auch ganz ok wäre, das sein einmal dahingestellt.
Frank, Polyblob

P.S.: Wegen dem lateinischem Triclinium: Danke, Tante Wiki

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