Nur Dummköpfe handeln unüberlegt

Der tägliche Stoiker vom 18.8.
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Ein guter Mensch ist unbesiegbar, denn er stürzt sich nicht in einen Wettbewerb, bei dem er nicht der Stärkere ist. Willst du ihren Besitz? Dann nimmm in – nimm ihr Personal, ihren Beruf, ihren Körper. Doch du wirst sie nie von ihrem Ziel abbringen und sie nie in eine Falle locken können, wenn sie diese vermeiden wollen. Denn der gute Mensch begibt sicb nur in einen Wettbewerb mit seinem eigenen freien Willen. Wie kann so jemand nicht unbesiegbar sein?“
Epiktet, Lehrgespräche, 3.6.5-7

Eins für heutige Verhältnisse drastische Wortwahl aus der Antike, die vielleicht vom Kern ablenkt. Der Stärkere sein in einem Wettbewerb bedeutet nicht mit gleicher Münze heimzahlen, nicht einfach nur dagegenhalten. Sonderen sich besinnen auf die eigenen Stärken, diese im rechtem Maße anwenden und seine eigenen Schwächen vermeiden. Überlegt handeln. In der Konzentration nicht nachlassen. Und die Überlegung voranstellen: Ist es der Kampf wert?
Selbst wenn der Gegner meinen mag, er habe gesiegt und Beute gemacht, wie nachhaltig kann sein Sieg sein solange man seinen freien Willen un damit die freie Wahl der der Wege und Mittel hat?
Für mich beziehe ich dieses Zitat nicht alleine auf die äußere, externe Welt. Also auf einen Wettbewerb, eine Form von Kampf, der Menschen umd ihrer Organistationsformen miteinander. Sonder sehr wohl auch auf den inneren Kampf. Das Ringen mit sich selbst.
Frank, Polyblob

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