Manchmal hat man halt Pech

 

Der Dekorateur zahlt mehr. Naja, der ist ja auch ‚erheblich‘ vorbestraft. Wenn auch nicht einschlägig, möglicherweise fistig?
Ein allzu dekoratives Bild gab er mit Sicherheit nicht ab. Wenn man sich schon an der Laterne festhalten muß, dann ist es auch nicht weit her mit dem Handwerk. Mit den Händen werkeln licherlich nicht. Wobei wohl eher schnapsartiges im Spiel war. Mit „leichtem Schaum in den Mundwinkeln“ wäre das erklärbar. Also zumindest erkläre ich mir die eine Möglichkeit dafür. Dank hochprozentigem war das jedenfalls keine 100% Leistung mehr.
Er schien zumindest die flinkere Zunge gehabt zu haben.
Oder es ist Bevorzugung unter Studierten.
Es steht nach Adam Riese und Adamsapfel 5100 x fürs Handwerk (auch wenn es wohl eher Zungenwerk war) gegen 2500 x mündliche Prüfung der Deutschlehrerin.
Wohl ein Akt der Weisheit. Vielleicht weis der Richter die Qualitäten der Deutschlehrerin noch von gemein.samen Uni-Zeiten zu schätzen. Bevorzungung unter Bildungsbürgern. Man möge sich ein Bild davon machen, also es sich bildlich vorstellen.
Wobei das nun wirklich gemein ist gegenüber einem anscheinend liberalen Richter.
Denn viel eher begründen sich die Urteile in anderen Umständen: die leichte Dame der Germanistik ist noch nie auf solch feucht-fröhliche Weise ertappt worden. Oder einschlägig in anderen Fällen.
Beziehungsweise Stellungen.
Die Lehrkraft, welche gewissermaßen jungfräulich vor dem Kadi stand, kam bei dieser Tagessatzhöhe so als nicht vorbestraft davon, sofern ich richtig informiert bin. Jetzt kann sie vor ihren Schülern, vor allem Schülerinnen, nicht mal als Master Chief Bitch Queen posen. Man stelle sich das vor: ein Klassenraum voller Gangsta Rap hörende, pubertierender, hormongeschädigter Teenies verstummen vor Respekt alleine schon bei dem Erscheinen im Klassenraumtürrahmen ihrer „endgeilen“ OMG-Slut-teacher-homie.
Da helfen auch keine Tattoos jenseits von Delphinen, Herzchen, Amseln und anderem Rum Gevögel mehr.
Tja, war wohl nixs mit der Street Credibility.
Schon gar nicht auf bayrischen Hauptverkehrsstraßen.
Manchmal hat man halt Pech.

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