Der Tag im Rückblick

Der tägliche Stoiker vom 22.1.2018
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Ich will mich ständig unter Beobachtung halten und – was am sinnvollsten ist – jeden Tag reflektieren. Denn was uns schlecht macht, ist, dass niemand von uns auf unser Leben zurückschaut. Wir beschäftigen uns nur mit dem, was wir gerade vorhaben. Und dabei stammen doch unsere Pläne für die Zukunft aus der Vergangenheit.“
Seneca, Moralische Briefe, 83.2

Epiktet hatte sein Morgenritual um achtsam den Tag zu beginnen. Seneca hält es mit dem Tagesreflektion. Ob es eine bestimmte Tageszeit war, geht daraus nicht hervor. Marc Aurel schrieb seine Selbstbetrachtungen vielleicht eher Abends.
Im Laufe des Tages immer wieder mal, manchmal auch Anlaßbezogen, über das nachdenken und -fühlen was und wie ich eben war, dies ist mir nicht neu. Intensiveren kann ich es allemal. Auch Tagebuch habe ich länger nicht geschrieben. Die Kommentare haben sie teilweise ersetzt, der andere Teil war dann die gedankliche Auseinandersetzung mit sich und dem Tag. Für sich selbst und ganz persönlich etwas niederschreiben ist allerdings eine ganz andere Qualität. Ich werde wieder damit beginnen.
Frank, Polyblob

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