Fürchte nichts als die Furcht

Der tägliche Stoiker vom 9.9.
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Doch es gibt keinen Grund zu leben und kein Ende unserer Misere, wenn unsere Ängste überhand nehmen.“
Seneca, Moralische Briefe, 13.12b

Angst an sich ist kein schlechtes Gefühl. Es wirkt wie ein Ampelsignal. Orange blinkend warnt es einem beim Weitergehen. Aufpassen, sich umsehen, Vorsicht walten lassen beim voranschreiten. Oder doch lieber abbiegen? Umdrehen? Kurz warten? Stets hat es mit Entscheidungen zu tun.
Doch wenn Angst zu Furcht wird, wenn die Ängste einen beherrschen, dann ist man gelähmt, wie erstarrt. Keine anderen Empfindungen, keine rationalen Überlegungen sind mehr möglich. Rot angeleuchtet wie von einem Stopsignal wartet man auf von selbst kommende bessere Zeiten und verpasst jede Möglichkeit die Initiative zu ergreifen und Chancen zu nutzen.
Frank, Polyblob

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