Die Quelle des Guten

Der tägliche Stoiker vom 24.10.2017
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Gehe tief in dich. Denn es gibt in dir eine Quelle des Guten, die nie versiegt, wenn du nur tief genug gehst.“
Marc Aurel, Selbstbetrachtungen, 7.19

Heutzutage wird das Wort ‚Gutmensch‘ gerne abwertend benutzt. Doch kann grundsätzlich nichts Schlechtes daran sein an etwas zu appelieren, was tief in jedem Menschen liegt. Noch dazu wenn eine Form der Gewissheit an das Gute im Menschen in Europa als Humanismus bekannt und Bestandteil der abendländlichen europäischen Kultur ist. Es ist doch eher eine Frage auf welchen Wegen der Mensch Gutes vollbringt.
Die individuelle Ebene des Zitats bedeutet für mich mehr als diese Propagandasätze, diese „tröstenden Worte“, dieses Aufmunterungsgeschätz von „Alles wird gut“, „Das hat auch was Gutes“ und ähnlichem. Auch wenn Worte wie diese ernst gemeint sind von aufrichtigen, liebenden Menschen, so mögen sie einem doch nur fad vorkommen. Sofern man in sich nicht tatsächlich etwas Gute spüren kann. Etas was sich auch aus Erfahrung speist aber auch einfach da ist. Und möge es sich noch so winzig anfühlen.
Es gibt etwas unabhängig von zeitlicher Moral und Ethik, etwas Grundsätzliches, was den Menschen gut sein lassen kann. Sofern man Zugang dazu hat. Etwas wovon man weis und was man fühlt.
Frank, Polyblob

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