Das oberste Gericht deines Verstandes

Der tägliche Stoiker vom 15.8.
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Dies lässt sich schnell und mit wenigen Worten beibringen: Tugend ist das einzige Gut, es gibt kein sicheres Gut ohne Tugend, und die Tugend wohnt in dem vornehmeren Teil von uns, in dem vernunftgemäßen. Und was genau ist dies Tugend? Ehrliches und beständiges Urteil. Daraus entsteht jeder mentale Impuls und damit wird jede Erscheinung, die unsere Impulse anspornt, für uns klar ersichtlich.“
Seneca, Moralische Briefe, 71.32

Seneca spricht davon das die Tugend der einzige wahre Besitz ist den ein Mensch haben kann. Was an sich für jede Tugend gilt.  Die Tugend der Urteilskraft, von der Seneca spricht, ist vernunftbasiert. Vernünftige, vorurteilsfreie und ehrliche Unterscheidungsfähigkeit führt zu ungetrübten Erkennen der Umwelt und zu einer eigenen klaren, beständig andauernden Handlungsweise, zu welcher man stehen kann.
Frank, Polyblob

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