Another Brexit in the Wall Pt.2

Die Briten votieren für ein Verlassen der europäischen Union.

Davon geht Europa nicht unter. Und die Welt schon mal gar nicht. Wie es Britannien damit geht wird sich zeigen. Die Märkte zeigen sich in einer ersten Reaktion nervös bis pessimistisch. Andererseits ist das am Tag der Stimmabgabe und der Zeit danach wohl ein reines Stimmungsbarometer.

Das Positive daran ist wohl das sowohl die Institutionen der europäischen Union wie auch die nationalen Politiker und Parlamente ihre Haltung zueinander wohl nun überdenken sollten. Auch wenn die Brexit-Befürworter bei ihrer Kampagne wohl dezent umschrieben die fiskalischen Gegebenheiten ein wenig zurechtgebogen (Quelle: MSN), wäre das ohnehin knappe Ergebnis vielleicht etwas anders ausgefallen, hätte die EU nicht so einen schlechten Ruf. Abgesehen davon das eben diese europäische Union hauptsächlich als Bürokratiemonster wahrgenommen wird.

Eine Werbekampagne um die EU attraktiver zu machen braucht es nicht. Viel mehr würde es helfen ein wenig Ehrlichkeit einkehren zu lassen. Die verbesserungswürdigen Aspekte in demokratischer Weise bearbeiten. Ebenso wichtig wäre es wenn Europas Damen und Herren Berufspolitiker aufhören würden die EU als Sündenbock herzunehmen. Ist ja im Wahlkampf oder in als Krise empfundenen Situationen besonders beliebt. Den schwarzen Peter nach Brüssel abzuschieben wird aber auch allgemein so gerne gemacht das die berühmt-berüchtigte Bannanenform-Norm immer noch in den Köpfen rumspuckt. Diesbezüglich kam zwar die Initiative vom Handel aus. Aber so richtig klarstellen wollte das auch noch niemand.

Als Heimhandwerker habe ich auch nichts gegen EU-Normen einzuwenden. Nur um mal den alltäglichen positiven Einfluss anzumerken. Über die Markt- und Verhandlungsmacht eines Territoriums, vergleichbar mit dem der USA, können Fachleute weitaus besser referieren. Ebenso über die Vorteile einer gemeinsamen Sicherheitspolitik.

Über 70 Jahre nach Kriegsende und mehr als 20 Jahre nach dem Ende des Ost/West-Konflikts ist die friedensstiftende Wirkung wohl leider in den Hintergrund geraden. Doch gute Gründe für die europäische Union gibt es zu genüge.

 

Orthographische und grammatikalische Fehler bitte ich zu entschuldigen

 

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