Terror heißt Schrecken

Innerhalb von 24 Stunden kommen ganz andere Nachrichten aus Frankreich und wischen die persönliche Eitelkeit eines Staatspräsidenten beiseite. Nach aktuellen Stand sind 84 Menschen getötet und über 300 Menschen zum Teil schwer verletzt worden bei einem Straßenfest zum Nationalfeiertag in Nizza. Alles was diese Menschen dort wollten war gemeinsam ausgelassen fröhlich feiern. Für die Überlebenden und die ebenfalls betroffenen Verwandten und Freunde fängt der Schmerz und die Trauer erst an. In solch schweren Momenten des Lebens fällt es mir immer schwer die richtigen Worte zu finden. Mögen Mitgefühl und Hilfe noch so sehr von Herzen kommen, in der ersten Zeit danach hört es sich doch so hohl an. Auch wenn man weis das dies ehrliche Empathie ist, so erreicht es einen doch nicht ganz. So geht es zumindest mir.

Ich gestatte mir das mal auf eine Metaebene zu ziehen. Wenn mit dem Homo Sapiens auf der Erde eine einzige Menschenrasse lebt, sind wir Menschen eine einzige verdammt große Familie. Wenn wir dann die europäische Geschichte zurück bis in die frühe Antike betrachten, dann ist das französische Volk unser Bruder. Mit dem wir uns früher viel zu oft bis zum Blut vergießen und Knochen brechen geprügelt haben. Mit dem wir uns erst seit neulich verstehen. Dieser Bruder ist bereits angeschlagen und braucht nun unsere Unterstützung.

Gleichheit Brüderlichkeit Freiheit

Einigkeit Recht Freiheit

Dies sind unsere Werte

Dies sind unsere Länder

Wir dürfen sie uns nicht wegnehmen lassen.

Wir dürfen sie uns nicht selber verwehren.

 

Die französische Gesellschaft mag von ihren Idealen weiter entfernt sein als viele in dieser Gemeinschaft es wahr haben mögen, doch das rechtfertigt keinerlei Gewalt. Der Terror-Attentäter mag Sozio-, Psycho- oder sonst-was-für-ein-path gewesen sein, ob aus persönlichen oder religiösen Motiven er handelte, nichts kann dies rechtfertigen. In eine friedliche Menge rasen und schießen. Man mag die Beweggründe verstehen können aber man kann kein Verständnis dafür haben. Wobei der IS sich ja direkt Zeit lies bis er die Hand hob zum bekennen. Ob er nun direkt oder indirekt dahinter steckte oder das Geschehene für sich vereinnahmen will, irgendwie erinnerte mich das an die Verfahrensweise von Dr. Goebbels „Ministerium für Wahrheit“ im Fall Horst Wessel. Erst mal überprüfen ob er zur Propaganda taugt.

„War er Zuhälter?

Hat er gesoffen?

Geraucht?

Drogen?

Nein?

Na, dann erklären wir ihn doch zum Märtyrer!“

 

Mist verdammter, jetzt bin ich doch noch politisch geworden, aber irgendwie hängt das miteinander. Ist ineinander verwoben.

 

Wegen dem Geschehenen vergesse ich nicht die imperialen Haarallüren eines Staatspräsidenten  – doch das ist etwas für friedvollere Zeiten.

Wegen dem Geschehen hoffe ich das die politische Führung Frankreichs weise mit Gefühl agiert – ohne das sie sich von Furcht und Wut leiten lässt.

 

Grammatikalische und orthographische Fehler bitte ich zu entschuldigen.

Ebenso verbale Ausrutscher und den Sarkasmus. Manchmal tut das einfach gut; ist hilfreich in so mancher Lebenssituation.

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