Jetzt ist Schluß mit den Schuldzuweisungen

Der tägliche Stoiker vom 17.8.
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Denn nichts, was sich außerhalb meiner Entscheidungsgewalt befindet, kann sie stören oder verletzen – das kann meine Entscheidungsgewalt nur sich selbst antun. Wenn wir uns jedesmal, wenn wir einen Fehler begehen, daran orientieren, das wir nur in uns selbst die Schuld zu suchen haben und wir uns daran erinnern, dass nichts anderes als unsere Meinung die Quelle aller Sorgen und Verunsicherungen ist, dann, so schwöre ich bei Gott, würden wir uns (endlich) weiterentwickeln.“
Epiktet, Lehrgespräche, 3.19.2-3

Für alles was in meiner Entscheidungsgewalt liegt, trage ich die Verantwortung. Ich alleine.
Bin ich zu dazu gezwungen worden? Wider besseren Willens? Oder habe ich nicht immer eine andere Möglichkeit? Einen anderen Weg zu gehen. Anders zu handeln?
Bin ich überredet worden? Jener oder jenes welches mich derart beeinflußt; hat diese Einflußquelle schuld? Oder liegt es nicht viel mehr an meiner Urteilskraft, die sich trüben lies? Also an mir? Zu sich selbst stehen bedeutet eben auch zu sich selbst und zu seinen Fehlern stehen. Sie überwinden bedeutet daraus lernen. Und an innerer Stärke gewinnen, weiser werden, weiter heranreifen.
Es gibt da alte Sprichwörter, Volksweisheiten, wie es so schön heist:’Wer stets den Fehler bei anderen sucht, hat meist selber Schuld‘, ‚Wer mit dem Zeigefinger auf andere zeigt, der richtet stets 3 Finger auf sich selbst‘ und auch:’Aus Schaden wird man klug‘.
Oft und leicht dahergesagt haben diese Sätze doch ihren wahren Kern.
Frank, Polyblob

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