Gib deine Freiheit nicht unfreiwillig aus der Hand

Der tägliche Stoiker vom 8.3.2018
Inspiriert durch das Buch „Der tägliche Stoiker“ von Ryan Holiday und daraus zitiert.

„Wenn jemand deinen Körper einer zufällig vorübergehenden Person geben würde, wärest du entsetzt. Aber deinen Verstand gibst du jedem Dahergelaufenen, lässt dich missbrauchen, bis du verstört und gepeinigt zurückbleibst – schämst du dich nicht?“
Epiktet, Enchridion, 28

Zuerst war ich bei jenen Menschen, welche einem persönlich begegnen und bei denen man aufpassen das man ihnen nicht zu sehr Aufmerksamkeit widmet. Aufmerksamkeit im Sinne von beeinflussen und sich nicht runterziehen lassen von ihren Äußerungen und Verhalten – sich nicht negativ beeinflussen lassen. Denn ein Zitat von dieser Art gab es bereits. Diesmal ist der Blickwinkel ein wenig anders. Holiday erwähnt die modernen sozialen Medien als Negativbeispiel. Das man die eigene Aufmerksamkeit und Beobachtungsgabe nicht auf etwas richtet, wenn es in diesem Moment wichtigeres gibt. Familie, Freunde, die Umwelt um einen herum, das eigene Selbst.
Facebook und Konsorten werden momentan zwar besonders kritisch gesehen, doch letztendlich sind sie nur Werkzeuge. Die Verantwortung liegt bei jedem selbst ob und wann wie lang zu welchem Zwecke man sie nutzt. Wenn ich an einer Moshpit teilnehme, weis ich worauf ich mich einlasse. Doch die selbe Behandlung akzeptiere ich nicht in einer Fußgängerzone und passe entsprechend auf mich auf. Wichtiger ist noch, dass ich mir meinen Verstand und meine Aufmerksamkeit nicht wegpogen lasse von Etwas und den Menschen dahinter, welche mir nicht gut tun.
Frank, Polyblob

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